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Tipps und Tricks zum Sport mit Baby – So ist das Training kein Problem

„Mein Baby ist da, wie schaffe ich es im Training zu bleiben oder wieder zu starten? Ist das überhaupt ernsthaft möglich ohne Nanny?“ Erst einmal, herzlichen Glückwunsch! (Und schonmal im Voraus: Ja, ist es 😉) In letzter Zeit erreichen mich oft Fragen zum Thema Sport mit Baby. Auch ich war nach meiner ersten Geburt erstmal verunsichert, wie ich meinen Trainingsplan in den neuen Mama-Alltag mit all seinen Herausforderungen integrieren konnte. In diesem Blogbeitrag beantworte ich häufig gestellte Fragen und gebe hilfreiche Tipps, die jede Neu-Mama kennen sollte.

Von Anfang an: Sport mit Säugling

Sobald du dich danach fühlst, kannst du während des Wochenbettes mit der ersten vorsichtigen Gymnsatik beginnen.

Zu diesem Zeitpunkt kann sich dein Baby natürlich noch überhaupt nicht selbstständig bewegen. In dem du dein Baby aber auf eine schöne Babydecke neben dich legst, kannst du eigentlich nichts falsch machen.

Nach der Wochenbettphase beginnst du dann mit der Postnatalen Phase 1, der klassischen Rückbildungsphase

Eine besonders schöne Art in dieser Zeit einige sportliche Übungen zu machen ist mit einer Babytrage. Das hat viele Vorteile:

  • Die körperliche Nähe wirkt beruhigend auf dein Baby.
  • Gleichzeitig gibt eine Trage dir die Möglichkeit dich relativ frei zu bewegen. Besonders gut eignen sich hier sanfte Cardio Einheiten und stehende Übungen.
  • Falls dein Kind Bauchschmerzen haben sollte, was in diesem Alter leider häufig vorkommt und es dir deshalb nicht möglich ist deinen Kleinen abzulegen, besteht so trotzdem die Möglichkeit ein wenig zu trainieren.

Das Wichtigste ist, dass du dein Kind während des Sports nicht aus den Augen verlierst. Jedoch finden gerade die Jüngsten es total spannend, wenn ihre Mami neben ihnen herumturnt und ins Schwitzen kommt. Und ich selbst empfand das niedliche Baby-Gegluckste selbst immer zusätzlich als Motivationskick.

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Meine sportlichen Tipps für dich und dein Baby

Wenn du nun ein MOVE IT MAMA Workout absolvierst oder auch ein anderes, dann schaue doch mal, dass du bei den folgenden Übungen dein Baby wie folgt einbindest:

Liegestützen: Wenn du Liegestütze machst, lege dein Baby auf die Matte zwischen deine Hände. Du kannst dein Kind mit lustigen Gesichtern zum Lachen bringen oder ihm jedes Mal, wenn du die Arme anwinkelst einen Kuss geben. Manch Babys freuen sich auch schon über einen kleinen Stupser mit der Nase.

Vierfüßlerstand: Für Übungen im Vierfüßlerstand gilt genau das gleiche. Je nach Ausdauer und Kondition, kannst du dein Baby auch mit unterschiedlichsten Lauten zum Glucksen bringen.

Rückenlage: Auf dem Rücken liegend kannst du dein Baby gut von der Seite im Auge behalten. Lege dafür einfach eine Decke neben dich auf der dein Baby in Augenhöhe liegen kann. Falls du dich schon fit genug fühlst, eignet sich das Körpergewicht deines Kindes auch perfekt als zusätzliche Challenge beim Training. Bei einer Schulterbrücke kannst du dein Baby zum Beispiel auf dein Beckensetzen und so als extra Gewicht benutzen. Deinem Kind wird das lustige Auf und Ab sicher gefallen.

Kniebeugen: Auch hier gilt, ein zusätzliches Gewicht erzeugt besonders gute Resultate. Was euch beiden Spaß macht, wirkt sich super auf deine Figur aus. So gewinnst du als Mama noch mehr Kraft dazu und dein Kind freut sich über jede kreative Hebebewegung.

Mit ein bisschen Fantasie lassen sich diese Tipps ganz einfach für eine Vielzahl von Übungen übernehmen. Das gemeinsame Training kann starten!

Mehr Inspirationen findest du auch bald in der MOVE IT MAMA App. Die Dreharbeiten für Workouts mit meinen Kindern sind bereits in der Planung. Dort kannst du dich dann live davon überzeugen, wie viel Spaß nicht nur das Baby beim gemeinsamen Workout hat.

Ein Blick in die Zukunft: Sport mit Kleinkind

Mit der Zeit wird dein Kind sich immer selbstständiges Fortbewegen können und Spaß an verschiedensten Bewegungen bekommen. Du kannst diese Entwicklung fördern, indem du dir beispielsweise eine extra große Trainingsmatte anschaffst. So können du und dein kleines Bewegungsgenie alle Bewegungsmöglichkeiten gemeinsam erkunden. Während du dabei immer fitter wirst, lernt auch dein Kind von klein auf den Spaß am Sport kennen. Einer Gesunden Zukunft steht nichts im Weg!

Wenn dein Kind anfängt zu krabbeln und sich hochzuziehen, ist das ein ganz besonderer Moment. Für uns Sportler-Mamas heißt, dass jedoch auch, dass wir extra viel Aufmerksamkeit auf unsere Kleinen legen müssen, während wir beim Workout schwitzen. Aber keine Sorge, dass muss nicht das Ende deines Trainings sein. Verlege dein Workout einfach in den mit einem Kindergitter abgesicherten Bereich des Zimmers. Hier kann dein Kind sicher die Umgebung erkunden, während du deine täglichen Übungen gekonnt absolvierst. Außerdem gibt dies deinem Kind die Möglichkeit seiner Mama direkt nachzueifern.

Das fand ich persönlich mit meinem Sohn auch immer richtig toll und freue mich schon bei dem zweiten Kind das genauso zu machen.

Auf lange Sicht wird sich dein Kind immer aktiver für dein Training interessieren. Wenn alles gut läuft hast du also bald einen neuen Workout Partner!

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FAQ

Hier habe ich nochmal das wichtigste in Kürze für dich zusammengefasst:

1.Welchen Sport kann man mit Baby machen?

Sicherheit für Mama und Kind steht an erster Stelle. Aber auch zeitlich wollen viele Mamas flexibel bleiben. Besonders gut eignen sich daher Home-Workouts, wie unser MOVE IT MAMA Programm. Die mit Experten entwickelten Workoutserien sind extra auf die Zeit nach der Geburt zugeschnitten und bald gibt es auch Videos in denen ich direkt mit meinem Kindern trainiere.

2.Wie binde ich mein Baby aktiv beim Sport mit ein?

Die einfachste Methode dein Kind beim Sport mit ein zu beziehen, ist es als Gewicht zu nutzen. Egal ob bei Push Ups oder in der Schulterbrücke, das zusätzliche Gewicht zahlt sich beim Workout aus. Nebenbei hat dein Kind einen Riesenspaß und genießt die Zeit mit dir.

Beachte hier aber dein persönliches Fitnesslevel und auch wie weit du bereits in der Rückbildung bist. Wenn dein Beckenboden noch nicht stark genug ist, solltest du lieber zu kleinen Kurzhanteln greifen und dein Kind neben dir auf einer Matte liegen haben.

3.Wann mache ich Sport, wenn ich ein Baby habe?

Prinzipiell kannst du dein Baby immer in dein Sportprogramm mit einbinden. Natürlich hängt die beste Trainingszeit immer vom individuellen Tagesrhythmus von dir und deinem Baby ab. Gibt es Phasen, zum Bespiel nach dem Stillen, in denen dein Kind sehr ruhig wird? Dann kann dies ein guter Zeitpunkt sein, um es deinem Kind bequem zu machen und es neben deiner Matte entspannen zu lassen.

4.Mein Kind benötigt sehr viel Aufmerksamkeit, was kann ich tun, wenn es mir keine Zeit zum Sport machen lässt?

Falls die obenstehenden Tipps mal nicht funktionieren sollten, gibt es auch immer nicht eine Alternative: Ausgewogener Schlaf ist für Babys besonders wichtig. So kommen Säuglinge in den ersten drei Monaten auf durchschnittlich 14-17 Stunden Schlaf am Tag. Dies nimmt anschließend um etwa 2 Stunden ab, bleibt jedoch mit 12-15 Stunden im ersten Lebensjahr sehr lang. In dieser Zeit kannst du die Sportmatte ausrollen und dir Zeit für dich nehmen.

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Ich hoffe, dass es dir mit diesen Tipps einfacher fällt dein Workout Programm in deinen Alltag als Neu-Mama einzubinden. Bleib am Ball, dass Training zahlt sich immer aus. Noch dazu hatte mein Baby auch immer seinen Spaß, wenn er mir bei meinen Übungen zugesehen hat. Besonders als ich ihn in die Übungen einbezogen habe, konnte ich spüren, wie sehr er dabei aufgegangen ist. Bei dem Lächeln wird der anstrengende Teil am Sport schnell vergessen.

Für alle noch werdenden Mamas unter euch habe ich nächste Woche ein spannendes Thema, wenn ich Frage rund ums Thema Getränke in der Schwangerschaft beantworte. Was ist erlaub? Worauf sollte ich achten? All das und vieles mehr gibt es in meinem nächsten Blogbeitrag, also schaut unbedingt vorbei.

Keep it Moving,

Deine Birte

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