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Käse in der Schwangerschaft mit Vorsicht genießen

Wie bereits angekündigt geht es heute weiter mit unserer kleinen Serie zu Ernährung in der Schwangerschaft. Dabei geht es heute explizit um den so umstrittenen Käse in der Schwangerschaft. Du hast bestimmt schon mal den so weit verbreiteten Mythos gehört: “Lass die Hände vom Käse in der Schwangerschaft!” Aber stimmt das so wirklich und sollten Mamis-To-Be wirklich komplett auf Käse verzichten? Dem werden wir heute auf den Grund gehen.

Käse mit Vorsicht genießen

Der Verzehr von Rohmilch-Käsesorten birgt tatsächlich Risiken, da insbesondere in Rohmilchkäse das Liesterien-Bakterium enthalten sein kann. “Listeria monocytogenes”, kann für dich liebe Mama und deinem Kleinen im Bauch nicht ganz ungefährlich sein.

Im schlimmsten Fall kann es zu einer Infektion kommen. Diese verläuft bei der Mama meist harmlos, aber kann für das Baby drastische Folgen haben. Das klingt jetzt vielleicht erschreckend für dich, aber mache dir nicht allzu viele Sorgen, denn die Gefahr sich zu infizieren ist extrem gering. Bei 80.000 Schwangerschaften sind nur etwa drei Fälle von Schwangerschaftslisteriose betroffen. Auch im Falle einer Infektion kann diese grundsätzlich, wenn frühzeitig erkannt, gut behandelt werden. In ganz Deutschland gab es im Jahr 2016 beispielsweise von allen Schwangerschaften insgesamt nur 22 Fälle. Ich empfehle dir trotzdem unbedingt auf die richtige Ernährung in der Schwangerschaft zu achten, damit du jegliches Risiko an möglichen Erkrankungen deines Kleinen absolut eindämmst.

Wie weiß ich auf welche Käsesorten ich verzichten sollte?

Grundsätzlich gilt auf Rohmilchkäse und andere Rohmilchprodukte zu verzichten! Auf der Produktverpackung müssen diese mit “nicht pasteurisiert” oder “aus Rohmilch” bezeichnet sein. Wenn du dagegen eine Kennzeichen mit “pasteurisiert” oder “wärmebehandelt” siehst, kannst du diese Sorten risikofrei essen. Bei einigen wirst du keine Angabe finden, dann sind diese auch pasteurisiert. Zumindest in Deutschland ist gesetzlich nur vorgeschrieben nicht pasteurisierte Produkte als diese zu kennzeichnen. 

Auch von Weichkäse wie zum Beispiel Camembert, Käse mit Oberflächenschmiere oder generell Schimmelkäse würde ich dir lieber abraten. Außerdem empfiehlt es sich den Rand von anderen Schnitt-Käsesorten vor dem Verzehr abzuschneiden, insbesondere wenn der Käse schon länger im Kühlschrank steht.

Wenn du Käse aber z.B. zum Überbacken in den Ofen stellst, tötest du damit die gefährlichen Bakterien ab und kannst den Käse genießen. Einige haben regelrecht Heißhunger auf Ofenkäse, also hab ein gutes Gewissen und einen guten Appetit dabei 🙂 Hier gilt grundsätzlich: mindestens drei Minuten auf über 70 °C erhitzen.

Aufgepasst aber auch bei der Auswahl von Schafskäse und Kräuterquark, während diese aus dem Regal im Supermarkt meist nicht aus Rohmilch hergestellt sind, bekommst du auf einem Markt häufig die frische Variante. Und genau hier verbirgt sich häufig dieser kleine “Bösewicht” für werdende Mamas.

Gleiches gilt für eingelegten Käse oder Frischkäse aus offenen Gefäßen: mein geliebter Mozzarella zum Beispiel, genauso Feta.

KÄSE IN DER SCHWANGERSCHAFT MIT VORSICHT GENIESSE

Käse als Nährstofflieferant in der Schwangerschaft

Wenn du explizit darauf achtest, was für Käse du zu dir nimmst, kann es dagegen aber sogar gewisse Vorteile für dich mitbringen, Käse zu verzehren

Durch die Einnahme bestimmter Milchprodukte, unter anderem Käse, unterstützt du den Bedarf deines Körpers an wichtigen Nährstoffen wie z.B. Vitamin A und B,  wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese kommen dir bei der anstrengenden Schwangerschaft zugute: unterstützen deinen Energiehaushalt und sind grundsätzlich essentiell für die Entwicklung deines Kindes.

In gereiftem Käse befindet sich viel Vitamin B12, das unter anderem für die Bildung roter Blutkörperchen zuständig ist, das an vielen Prozessen im Körper beteiligt ist. Unter anderem auch für die Entwicklung und den Schutz der Nerven-Verbindungen unseres Gehirns entscheidend ist.

Außerdem ist Käse eine tolle Eiweißquelle. Wusstest du, dass in der Schwangerschaft dein Körper mehr Eiweiß benötigt? (Hierzu werden wir in einem kommenden Artikel ausführlicher berichten). Käse leistet bereits einen wichtigen Teil, um dies auszugleichen. Insbesondere Käsesorten mit einem Fettanteil von 60% bieten sich hier an. 

Parmesan beispielsweise ist sehr gut für dich, denn er versorgt dich mit Eiweiß und Calcium. Dabei rate ich dir den Parmesan lieber selbst zu reiben, da man in bereits geriebenem Käse nur schwer Spuren von Schimmel erkennt, was wiederum bakterielle Risiken mit sich bringen würde.

Hier noch einmal die wichtigsten Fragen im Überblick:

Darf ich Feta Käse in der Schwangerschaft essen?

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Wie du siehst, sind bestimmte Käsesorten zwar absolut tabu während der Schwangerschaft, dafür sollten andere sehr gerne auf deinem Mom-To-Be Speiseplan landen. Das sind doch gute Neuigkeiten für Käse-Lieber und Schwangere, die insbesondere unter Käse-Heißhungerattacken leiden?! 😉 

Und nach einer kleinen Sporteinheit wie Mama’s Whole Body Shape Up oder Mama’s Cardio Burn schmeckt es gleich doppelt gut.

 

In diesem Sinne guten Appetit und 

Keep it Moving,

Deine Birte.

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